Komplexer Bietspass: BasketBoss

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Die heutige Vorstellung ist BasketBoss aus dem Jahre 2009 von Corné van Moorsel erschienen in seinem eigenen Kleinverlag Cwali. BasketBoss ist sicher nicht das erfolgreichste Spiel von Cwali. Titel wie Powerboats oder Streetsoccer haben sicher eine größere Verbreitung und Beliebtheit als BasketBoss. BasketBoss hat aber durchaus seine Berechtigung. Versteigerungsspiele erfreuen sich jedoch nicht mehr allzu großer Beliebtheit, so haben es Titel mit dem  Kernmechanismus der Versteigerung heutzutage recht schwer.  

BasketBoss würde ich als strategisches Versteigerungsspiel bezeichnen. Vom Kern her lediglich 6 Versteigerungen, wobei man bei jeder Versteigerung den Gegenwert, der zu ersteigernden Spieler für die aktuelle Spielrunde sowie für die kommenden Spielrunden und vor allem für die Endwertung abwägen muss. 

Die Bestimmung des Wertes der Spieler ist dabei das A und O und ist nicht ganz so einfach, da dieser nicht absolut ist, und nicht nur von den eigenen finanziellen Verhältnissen sondern auch denen der Mitspieler abhängt. 

BasketBoss bietet für Freunde von Versteigerungen den puren Bietspaß. Wer generell mit Versteigerungsspielen etwas fremdelt, wird sich hier sehr schwer tun, gerade weil die Bestimmung des Gegenwertes eine recht komplexe Angelegenheit ist, und so das Gefühl aufkommen lassen kann, nicht zu wissen „was man tut“. Selbst als bekennender Spieler von Versteigerungsspielen, tue ich mich hier noch recht schwer mit der korrekten Einschätzung der Werte, der zu ersteigernden Spieler. Man merkt aber schnell wo man zu viel geboten hat und wo man Spieler als schlecht eingestuft hat und sie für zu wenig den Mitspielern überlassen hat.

Im Gegenzug ist BasketBoss spielmechanisch äußerst einfach gehalten, so dass man sich auf das pure Bietvergnügen konzentrieren kann; sofern man daran denn Vergnügen finden kann. 

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Attila

Über Attila

Ich Spiele alles. Von Kinderspielen über Euro-Games, jeder Komplexität, bis hin zu CoSim's. Potentiell gibt es kein Genre, was ich nicht spiele - das Spiel muss halt für mich in der entsprechenden Gruppe einen Reiz haben. Ich mag's gerne, wenn es was länger dauert und auch etwas komplizierter ist. Wenn nicht, auch gut.
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