Die goldrunde Messe

Noch zwei Wochen bevor DIE Messe in Essen losgeht. Und während alle überlegen, was sie sich wann wo ansehen (wie auch ich im Rahmen meiner freien Zeit vor Ort), gibt es auch diejenigen, die einfach durch die Hallen schlendern und sich überraschen lassen, was auf sie zukommt. Es gibt die, die sich ansehen was Mainstream […]
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Technik die begeistert?

Ende der 70er, Anfang der 80er trennte sich die Spielewelt in “Elektronische Spiele” und “analoge Spiele”. In der Zwischenzeit gab es immer mal wieder Überschneidungen, aber vermutlich nichts, was mit dem neuen Trend vergleichbar wäre: Brettspiele und Apps. Schon seit längerem gibt es Apps für Brettspiele, z.B. Hilfsprogramme zum werten, für die Regeln oder ähnliches. […]
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Wir sind das Volk!

Meine Lieblingsblogeinträge sind natürlich die, bei denen ich ein neues Spiel von mir ankündigen kann. Wer mir auf Twitter folgt, weiß es schon: Es ist wieder soweit! Zu Essen erscheint -wenn die Druckerei ihre Deadline einhält – das neue Spiel von Richard Sivél und mir: Wir sind das Volk! In diesem Spiel spielen zwei Spieler […]
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Kritische Masse

Die große Meldung diese Woche war das Days of Wonder von Asmodee gekauft wird. Ob es ein reiner Kauf wird, oder die eine Firma von der anderen einverleibt wird oder einfach nur eine Zusammenarbeit wird ist finde ich gar nicht entscheidend. Es gab schon vorher eine Zusammenarbeit, Days of Wonder wird auch weiterhin als Firma […]
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Die Deck Gun aus Silent Service und andere Kurzgeschichten

Ein paar Kurzmeldungen/Snippets, die während der Urlaubszeit über meinen Schreibtisch (respektive Bildschirm) gingen: Wer kennt Silent Service? Oder: Wer kennt es nicht? Immerhin ist dieses Spiel eines der erfolgreichsten Simulationsspiele aller Zeiten. Warum ich ein Computerspiel erwähne? Weil ich gerade gehört habe, dass die “Deck Gun” (ein Maschinengeweht), mit der man andere Schiffe beballern kann, […]
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Crossing all over

Ein Crossover in der Musik ist das Vermischen mehrerer Musikrichtungen (in meiner Jugend war “Crossover” synonym mit einer Mischung aus Heavy Metal und Punk -ál a Suicidal Tendencies – , später dann Heavy Metal und Rap/Hip Hop – á la Limp Biskit. Weiß nicht, wofür es jetzt steht Aber auch außerhalb der Musik ist der […]
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Englische Spiele spiel’ ich nicht, ich spiel’ englische Spiele nicht.

Es gibt Diskussionen (oder man kann auch Weltansichten sagen), welche es vor 20 Jahren schon gab und welche es vermutlich auch in 100 Jahren noch geben wird. Nein, nicht die Preisdiskussion – das hatten wir ja schon letzte Woche als Thema – diesmal geht es um den Suppenkasper. Rein sprachlich gesehen. Also eigentlich muss es dann Sprachenkasper heissen, oder?

Es geht um die Sprachen in der Spiele veröffentlich werden. La Granja (immer wieder dieses Spiel) ist dem ein oder anderen ja schon sauer aufgestossen, weil dem Spiel nur ein englischer Kartensatz bei liegt und man sich den Deutschen selbst “zusammenschnitzen” muss. Immerhin. Es geht aber noch “schlimmer”. Es soll ja Spiele geben, welche nicht in deutsch aufgelegt werden. Und das kann schonmal unmut auslösen, denn es gibt Spieler die sich vor “anderssprachigen Spielen” vollkommen verschränken. “Gute” Spiele erscheinen ja sowieso (irgendwann) in deutscher Sprache.

In der Tat ist es nicht von der Hand zu weisen, das unser kleines 80 Mio Völkchen erstaunlich viel dafür tut um Medieninhalte in der lokalen Sprache anzubieten. Film Syncronisationen sind z.B. nicht wegzudenken (kein Film wird in Dt.Land ohne Syncro in die Kinos gebracht). Auch bei den Spielen, sind unsere fleissigen (und manchmal gescholtenen) Übersetzer unermüdlich. Die Anzahl der ursprünglich nicht in Deutsch aufgelegten Spiele, welche inzwischen in Deutsch erhältlich sind ist schon enorm. Auch erscheinen viele Spiele direkt mit einer deutschen Lokalisierung. Unsere Leidenschaft für Brettspiele ist ungebrochen und der Markt nicht völlig unerheblich.

Da könnte man annehmen, dass diese Leidenschaft es ermöglichen sollte auch Hürden zu überwinden, welche seit der Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel existieren. Ganz sicher ist das auch bei sehr, sehr vielen Spielern der Fall. Für viele (auch für mich) ist, das Spiel und der Spielspass weitaus wichtiger als die Sprache in der ein Spiel aufgelegt wurde. Die Spielregel und den, in aller Regel überschaubaren, “in game text” zu verstehen ist heute kaum noch eine ernsthafte Hürde. BGG, Google und Co. erleichtern das überspringen dieser Hürde ungemein. Viele Verlage bieten von sich aus deutsche Übersetzungen an, und wo der Verlag es nicht macht, da springt all zu oft die Community ein.

Für mich ist die Sache ganz einfach, denn ich geissel mich nicht selbst damit, Spiele nicht zu spielen, weil ich eine aversion gegen irgendeine Sprache habe. Mit den Möglichkeiten die das Internet bietet, lassen sich die allermeisten Hürden leicht aus dem Weg räumen.

Die Anzahl der Spiele die in deutsch Aufgelegt werden ist enorm. Es gibt aber immer mal wieder Spiele, da geschieht das nicht, oder es dauert Jahre oder Jahrzehnte. Jeder muss sich selbst die Frage stellen: Möchte ich nur die Spiele spielen, welche man für mich ausgesucht hat und als Spielenswert erachtet? Oder möchte ich mich davon nicht beschränken lassen. Es gibt sie halt, die unglaublich guten Spiele, welche nie einer Lokalisation bekommen.

“Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!”

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Wer ist Hugo?

Ich bin ein großer Freund der Demokratie. Als jemand der in einer nicht ganz so funktionable Demokratie gelebt hat (Thailand) und der dort Leute kennengelernt hat, die in Regiemen gelebt haben oder mittlerweile (wieder) leben (Iran, Myan Mar, China) weiß ich eine funktionierende Demokratie wie Deutschland mit allem was dazu gehört sehr zu schätzen. Außer […]
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Halber Preis, doppelter Spielspass?

Jedes Jahr toben div. Diskussionen über die Preise von Spielen durch die Foren. Man könnte manchmal denken das der allgemeiner Konsens ist, dass ein Spiel “besser” wird,  je billiger es angeboten wird. Nehmen wir das Spiel Russian Railroads von Hans im Glück. Das hat auf der Messe 2013 schon Furore gemacht, da der “normale” Preis von 35 Euro an einem Tag von einem Anbieter mit einem Kampfpreis von 22,50 Euro unterboten wurde.

Aber ist es wirklich so, das ein Spiel “besser” wird, wenn es billiger ist? Ob das Spiel 2, 22, oder 35 Euro kostet, wenn es sich um das identische Spiel handelt, dann kann das 35 Euro Spiel gar nicht besser oder schlechter sein als das 2 Euro Spiel. Wie sollte das auch sein?! – So mancher Spieler ist halt nur so gepolt, das er alles tut um ein paar Kröten zu sparen und um das Glücksgefühl ein Schnäppchen gemacht zu haben zu verspüren. Stundenlanger Preisvergleich und hin- und her rennen auf der Messe inbegriffen. Andere spielen in der Zeit mehrere Spiele – aber das muss jeder für sich selber rausfinden. Das ist vollkommen ok: Man möchte ein Spiel kaufen welches einem gefällt und schaut sich mehr oder weniger intensiv nach einem Preis um der zu bezahlen ist. Verschenken will ja niemand was.

Auch La Granja von Spielworxx hat diese Preisdiskussion wieder ausgelöst. €59 bzw. €69 Euro für ein Spiel wo nichtmal ein deutscher Kartensatz drin ist? Ist das Spiel diesen Preis “wert”? Das ist eine schwierige Frage und man muss sich letztendlich eine Frage stellen: Woran bemesse ich den “Wert” eines Spieles? Nicht selten tun das die Spieler wie auf dem Wochenmarkt: Viel hilft viel! – Je grösser und schwerer, des so mehr Geld sind die manche Leute bereit dafür zu bezahlen. Es scheint so also ob der rein materielle Wert wichtiger ist, als der immaterielle Wert. Das Spiel an sich scheint eher sekundär wichtig zu sein. “Masse statt Klasse” um es mal platt auf den Punkt zu bringen.

Ich für mich habe schon vor langer Zeit entschieden der “Wert” eines Spieles nicht am dem Material fest zu machen. Spiele werden nunmal nicht “besser” oder “schlechter” wenn sie billiger (oder auch teurer) werden. Der “Wert” eines Spiels bestimmt sich über das (immaterielle) *Spiel* und nicht über das Material. Es ist halt mehr als die Summe seiner Teile. Oder würde irgendjemand den Wert eines Picassos aufgrund der verwendeten Materialien bemessen?

Deswegen ist Blueprints auch €25 wert, La Granja auch €69 und Augustus ist auch keine €10 wert (um mal ein Negativbeispiel zu benennen).

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La Granja – Siegpunkte & Spielreihenfolge

Spielworxx ist mit La Granja (mal wieder) ein wunderbares Spiel gelungen, welches sich wohltuend von der “Masse” absetzt. Aus (für mich) nicht 100% verständlichen Gründen ist das Spiel aber (meiner Meinung) ein wenig “fummliger” als nötig.

  1. Anstatt einer Siegpunktleiste werden die Siegpunkte verdeckt gehalten. Da es ständig für irgendwas Siegpunkte gibt, sind die Spieler fröhlich mit dem nehmen und Ausgeben dieser beschäftigt. Dazu kommt das die Siegpunktechips rel. knapp bemessen sind, so das nach wenigen Runden die Spieler umtauschen müssen: 1er in 3er und 5er sowie 10er. Da man zudem man extrem beschränkt Einfluss auf die Siegpunkte der Gegner nehmen kann, rechtfertigt der Aufwand den Nutzen in keiner Weise. Eine simple Siegpunktleiste tut es in meinen Augen genausogut und reduziert das lästige “gefummele” ungemein.
  2. Die Spielreihenfolge ist variabel und wird jeder Runde neu bestimmt. Dazu bekommen die Spieler Marker welche die Position in der Spielreihenfolge angibt. Um sich einen überblick zu verschaffen in welcher Reihenfolge gespielt wird, muss man also vor jeden Spieler schauen und den entsprechenden Marker “suchen”.  Für meinen Geschmack keine übersichtliche Lösung. Die Reihenfolge mit einem Blick zu erfassen geht mit einer kleinen Leiste wesentlich effektiver.

Das dazu habe ich einfach Numbers angeworfen und habe kurzerhand eine generische Siegpunktleiste (bis 105) und eine Leiste für die Spielreihenfolge in ein PDF gegossen:

Generische Siegpunktleiste & Spielreihenfolge für 4 Spieler

Benötigt werden lediglich je 2 Marker pro Spielerfarbe.

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