Es gibt Pizza, Baby: New York Slice

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Es gibt Pizza, Baby!

Heute gibt es Pizza! New York Slice von Jeffrey D. Allers ist 2017 bei Bézier erschienen und macht wirklich Hunger. Das meine ich jetzt nicht im übertragenen Sinne, sondern im eigentlichen Wortsinn: Wenn man danach Hunger auf eine Pizza vom Pizza-Blitz hat, könnte das am Spiel liegen. Wieso? Schaut euch einfach das Foto an und lest erst dann weiter.

Bézier hat sich für die Aufmachung von New York Slice etwas Besonderes einfallen lassen und das ist so bemerkenswert und gut umgesetzt, dass man eigentlich nicht mehr über das Spiel schreiben muss, wenn man ein Foto gesehen hat. Stilecht. Abstraktes Spiel hin oder her, wenn man so viel Wert auf Details legt, dann funktioniert sogar das Thema so gut, dass man Hunger auf dieses bekommt. Hilfestellung für das Foto: Die Schachtel ist einer Pizzaschachtel nachempfunden (auch wie man sie öffnet), die Menükarte ist die Regel und der Kassierzettel ist der Zettel für die Endabrechnung. Und die Pizza? – Nun um die geht es!

Die Idee ist so einfach wie eine Pizza selbst zu verspeisen: Ein Spieler teilt die Pizza in beliebig viel Stücke und reihum „isst“ jeder Spieler ein Stück auf, wie man schon bei Mutter gelernt hat nimmt immer der Spieler, der geteilt hat, als letztes ein Stück. Welches Stück man isst hängt ganz von den Vorlieben und natürlich vom „Wert“ der einzelnen Stücke ab. Der wird über die die Art des Pizzastücks bestimmt. Eine Zahl auf jedem bestimmt den Punktwert und die Häufigkeit dieser Art, wer die Mehrheit einer Art hat bekommt die Punkte. Zusätzlich gibt es noch Bonuspunkte für Peperoni und Strafpunkte für Sardellen.  Nachdem alle Pizzen verspeist sind, wird abgerechnet und entweder bestellt man dann eine echte Pizza oder spielt eine weitere Partie. Oder man macht einfach beides.

Das Spiel lebt von zwei Dingen: Die Aufmachung und dem „Schneiden“ der Pizza. Es ist an die klassischen Mehrheitenspiele angelehnt, keine Frage, in dieser Form höchst originell umgesetzt und vom Spielprinzip ein Evergreen was immer funktionieren wird.

Definitiv nicht nur ein Tipp für den nächsten Pizzaabend. Gönnt euch mal eine Pizza von Paolos Pizzablitze … oder schaut mal in den Ritz von Sitze!

Externe Quellen/Links:

Attila

Über Attila

Ich Spiele alles. Von Kinderspielen über Euro-Games, jeder Komplexität, bis hin zu CoSim's. Potentiell gibt es kein Genre, was ich nicht spiele - das Spiel muss halt für mich in der entsprechenden Gruppe einen Reiz haben. Ich mag's gerne, wenn es was länger dauert und auch etwas komplizierter ist. Wenn nicht, auch gut.
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