Mehr als Spiele: Das Regal

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Eine schwedische Regalwand

Der zentrale Punkt für jeden zünftigen Spieleabend sind die Spiele. Ohne diese, kein Spieleabend. Und ohne Spieleabend kein Spaß und ohne Spaß kein Hobby. Natürlich gibt es jedoch Dinge, die in unserem Hobby Relevanz haben. Den Aspekt, den ich heute anspreche ergibt sich schnell und ist ein ständiger Wegbegleiter vieler Spielebegeisterten, die sich irgendwann die Frage stellen (müssen), wie man die ganzen Spiele lagern soll. Ein paar wenige Spiele verstaut man i.d.R. in oder auf irgendeinem Schrank, wird die Sammlung grösser, wird es aber langsam ernst. Anders als Filme auf DVD oder Bluray nehmen Spiele sehr schnell ein nicht gerade unerhebliches Volumen in Anspruch. Das muss natürlich gelagert werden und schnell entwickeln sich auch dann auch individuelle Ansprüche an die Lagergestaltung, die locker bis zur Raumgestaltung gehen können.

Eine Regalwand aus dem Baumarkt

Die Disziplinierten, welche ihre Sammlung „im Zaum“ halten können, sind oft mit einem einfachen Regal zufrieden, was zwar meist nicht sehr flexibel ist, dafür sich aber dann i.d.R. in das entsprechende Mobiliar gut einfügt. Das funktioniert bis 300 Spiele sehr gut, wird aber problematisch, wenn es darum geht weit mehr Spiele entsprechend zu verstauen.  Natürlich kann man weitere einfache Regale hinzunehmen, was aber dann oft nicht mehr den eigenen Vorstellungen entspricht und mit steigender Spielezahl tritt die Optik des Regals in den Hintergrund und der Inhalt des Regals immer mehr in der Vordergrund, d.h. ein flexibles und erweiterbares Regal ist das Rückgrad jeder Spielesammlung.

So wird man schnell bei den Regalsystemen stöbern und schauen was es dort gibt, wie es aussieht und welche Addons (Schubladen, Türen, etc) möglich sind. Es gibt verschiedene Hersteller solcher Regalsysteme, vom Schwedischen Möbelhaus mit 4 Buchstaben bis zu Anbietern, die auf Regalsysteme spezialisiert sind. Was man am Ende für ein Regalsystem wählt, ist eigentlich egal, denn es kommt eh immer das gleiche dabei raus: Eine große „Wand“ voller Spiele. Die Optik des Regals verschwindet fast vollständig hinter den bunten, sauber aufgereihten Spieleschachteln.

Für Musikkassetten gedacht.

Damit hat man die Spiele ab einer Größe von etwa der kleinen Alea-Schachteln (San Juan, Vegas, etc) optisch ansprechend verstaut und wird sich (solange man an Spielen Spaß hat) daran erfreuen. Was jedoch mit den kleineren Spielen? Die fristen oft ein Dasein in Schubladen, Kisten oder werden lieblos in einer Ecke des Regals gestapelt. Auch hier gibt es ansprechende Lösungen in Form von Medienregalen. Regale für MCs, CDs und DVDs sind hervorragende Möglichkeiten um die „Kleinen“ entsprechend zu lagern und äquivalent zu präsentieren. Da die kleinen Spiele entsprechend weniger Platz benötigen, findet sich auch immer ein Platz um entsprechende Regale unter zu bringen. An der Auswahl mangelt es nicht, es gibt eine große Zahl an Herstellern für Medienregale.

DVD Regal exakt angepasst.

Nun, mit dem reinen Regal ist es natürlich nicht getan, denn so ein Regalmonster benötigt entsprechend Platz um aufgebaut zu werden. Da wir unsere Spiele in aller Regel nicht im Vorratskeller verstauen, sondern  vermutlich in Wohnzimmer oder gar eigenen fürs Spielen geschaffene Spielezimmern unterbringen, kommt man fast zwangsläufig an den Punkt, an dem man sich über die Raumgestaltung Gedanken macht, schließlich ist eine +5m  breite Regalwand nicht unbedingt ein Blickfang im positiven Sinne. Und schnell ist man dabei einen ganzen Raum umzugestalten.

Externe Quellen / Links:

Attila

Über Attila

Ich Spiele alles. Von Kinderspielen über Euro-Games, jeder Komplexität, bis hin zu CoSim's. Potentiell gibt es kein Genre, was ich nicht spiele - das Spiel muss halt für mich in der entsprechenden Gruppe einen Reiz haben. Ich mag's gerne, wenn es was länger dauert und auch etwas komplizierter ist. Wenn nicht, auch gut.
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4 Kommentare zu Mehr als Spiele: Das Regal

  1. Carsten sagt:
    0

    Wunderbar! In den Artikel gehören noch ein paar Links zu empfohlenen Regalsystemen.

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