Auch für große Kinder: Klondike

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Mehr Aufforderung geht nur schwer.

Das Spiel der Woche geht dieses mal in eine Richtung, die es so bisher noch nicht auf meinem Blog gab. Klondike von Stefanie Rohner und Christian Wolf erschienen bei HABA erstmals 1993.  Nur 8 Jahre später hat sich die SdJ Jury entschlossen das Spiel zum Kinderspiel des Jahres zu küren, ein Kuriosum was so oft vorgekommen ist, dass es schon fast Normalität ist. Aber ich will keine SdJ Jury Kritik schreiben, sondern ein schönes Spiel vorstellen.

Klondike ist ein Kinderspiel welches auch Erwachsenen Spaß macht, aber auch in einer gemischten Runde für große Lacher sorgt. Das unterscheidet es z.B. zu Louping Louie, welches gerne unter Erwachsenen gespielt wird, während diese alkoholische Getränke genießen. Klondike funktioniert auch ohne Alkohol, und bietet neben dem Geschicklichkeitsaspekt noch eine Komponente, in der es die Spieler einzuschätzen gilt. Ein Spieler „wäscht Gold“, während die anderen Spieler diesen einschätzen müssen, wie geschickt er das tut. Es gilt also nicht nur geschickt Gold zu „waschen“, sondern etwas Ungeschick kann nicht schaden – gewollt oder ungewollt, danach wird rein spieltechnisch nicht gefragt.

Mit kleinen wie großen Kindern funktioniert Klondike in jeder Runde – auch in einer reinen Erwachsenenrunde mit einem Glas Bier oder Wein ist es immer wieder erfrischend mal eine „andere Art“ von Spiel auf dem Spieletisch zu haben und die Gehirnzellen schweifen zu lassen. Das darf auch mal sein. Und egal wie ungeschickt man sich anstellt, alleine die Freude am „Gold waschen“ ist jede Partie wert.

Externe Quellen/Links:

Attila

Über Attila

Ich Spiele alles. Von Kinderspielen über Euro-Games, jeder Komplexität, bis hin zu CoSim's. Potentiell gibt es kein Genre, was ich nicht spiele - das Spiel muss halt für mich in der entsprechenden Gruppe einen Reiz haben. Ich mag's gerne, wenn es was länger dauert und auch etwas komplizierter ist. Wenn nicht, auch gut.
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